Mai
20

MP3-Player Test: SanDisk Sansa Clip (8GB)

Sansa Clip in verschiedenen FarbenDer kleine MP3-Spieler aus dem Hause SanDisk hört auf den Namen Sansa Clip und wurde hier von mir schon einmal vorgestellt. Nun sind einige Wochen vergangen, die ich den kleinen auf Herz und Nieren erprobt habe. Es wird also Zeit für den Rückblick und somit den finalen Test im Review.

Für viele ist Apples iPod die einzige Antwort auf die Frage nach einem guten MP3-Player. Und die Qualität der Geräte mit dem Apfelemblem ist ja auch unumstritten sehr hoch. Doch es gibt eben auch Gründe, die (zumindest für mich) ganz klar gegen einen iPod sprechen: Preis/Leistung, iTunes-Zwang und für mich eben ganz entscheidend: Kein wirklich kompakter Player mit Display.

Denn genau darum ging es mir: Ein möglichst kleiner, kompakter, aber auch robuster Spieler mit Display und ordentlich Speicherkapazität zum kleinen Preis, oder zumindest mit einem Guten Preis/Leistungsverhältnis. Ob der Sansa dies alles erfüllen kann lest ihr jetzt im Test.

Eckdaten:
Preis ca. 60,00€ (8GB) Günstigster Preis zzt. 48,45€ bei Amazon.de
Maße (B*H*T) 20*50*12mm Akku/Batterie Akku, fest verbaut
Gewicht 28g Betriebsdauer je Ladung ca. 12-15 Std.
Erhältliche Kapazitäten 1GB, 2GB, 4GB, 8GB Lademöglichkeit USB per PC oder Netzteil mit mini-USB
(Netzteil nicht enthalten!)
Wiedergabeformate MP3, WMA, Secure-WMA, Audible Anschlüsse Mini USB (USB 2.0), 3,5mm Klinke
Bedienung: Tastensteuerung Besonderheiten: Diktiergerät, FM-Radio
Speicherart Flash, fest verbaut Lieferumfang MP3-Player, Gürtelklemme, USB-Kabel, Kurzanleitung, CD, Kopfhörer
Display 1″ Color, OLED

Einleitung

Der SanDisk Sansa Clip ist etwa so groß wie eine Streichholzschachtel und somit nicht viel größer als der iPod shuffle, bietet aber bereits ein etwa 1″ großes Display. Dies macht in theoretisch zum idealen Begleiter, für alle die es klein mögen, aber eben nicht auf den Komfort einer Bildschirmanzeige verzichten möchten. Das Display dient allerdings ausschließlich der Erleichterung der Bedienung und der Information – Nette Gimmicks wie CD-Coveranzeige oder gar Features wie die Abspielbarkeit von Videoclips werden nicht geboten. Es ist halt ein reines Soundgerät.

Hörprobe

Sansa Clip in schwarz

Die ersten Songs landen angenehm schnell auf dem Player und so kann auch gleich an den Hörtest gegangen werden. Als erstes fiel mir der billig wirkende Kopfhörer auf, der dem Gerät beiliegt. Eine kurze Hörprobe bestätigte leider, dessen schlechte Qualität. Aber hey, schnell die gute alten Panasonic Neckholder aus der Schublade geholt und nochmal probiert. Und siehe da, es erschallt alles in wirklich hervorragendem und angenehmem Klang. Der Sansa bietet zudem mehrere vordefinierte Equalizer (die man aber wie irgendwie immer bei soclhen Dingen allesamt knicken kann) und, viel wichtiger, die Möglichkeit komplett selbst an den Pegeln der unterscheidlichen Frequenzen zu spielen. Durch eine kurze Eisntellung kann so nochmal etwas bessere Sound aus dem Winzling geholt werden.

Bedienung

Sansa Clip FrontansichtIm Gegensatz zum Aktuellen Trend, wartet der kleine Clip nicht mit einer Touchscreensteuerung auf, sondern setzt auf eine klassische Bedieung mit Tasten. Ebenso besitzt der Soundzwerg keinen Beschleudnigungssensor, ist also nicht durch Gesten zu steuern. Wer das jetzt als großen Nachteil sieht, okay, ich sehe darin aber auch immense Vorteile: Tasten werden nicht so schnell aus Versehen gedrückt, sind nicht so anfällig gegen Kratzer etc. wie ein Touchscreen und der fehlende Gestensupport sorgt auf der anderen Seite eben auch dafür, dass man nicht unabsichtlich durch die Lieder hüpft, nur weil man gerade joggt. Aber selbst davon abgesehen, andere Player in dieser kompaktklasse bieten nicht einmal ein Display! Die Bedienung an sich ist klar strukturiert und einfach. Mit wenigen Knopfdrücken wird die gewünschte Aktion auch durchgeführt – klasse!

Sonstiges

Das aufladen des Sansa geht angenehm schnell von statten. Sansa Clip in silberDie Akkulaufzeit des Sansas wird von SanDisk mit 15 Stunden angegeben. Bei voller Lautstärke kam ich auf knappe 12 Stunden, was ein ordentlicher, aber nicht herausragender Wert ist. Aber immerhin!

Neben dem Abspielen von Audiodateien im MP3-Format beherrscht das Gerät auch WMA- (auch in der Secure-Variante) und Audible-Dateien. Der Player ist aber irgendwie doch kein reines Abspielgerät, denn eine Diktiergerätfunktion und ein FM-Transmitter für Radioempfang sind ebenfalls mit an Bord. Während das Diktiergerät ein Witz ist und lediglich durch ein schlechtes Mikrofon und daraus resultierend grottiger Aufzeichnungsqualität auf sich aufmerksam macht, ist das Radioempfangsteil zumindest teilweise brauchbar. Der Empfang ist alles andere als gut und Frequenzsprünge sind nur in 2er-Intervallen möglich, aber in Gebieten mit guter Sendelast lassen sich so zumindest die neusten Nachrichten bequen mobil verfolgen.

Trotz ein paar kleiner Kritikpunkte ist der SanDisk Sansa Clip sein Geld mehr als wert und eine klare Kaufempfehlung



Testspiegel

computerbild.de – Note 2,82 
Mp3-Player Info Blog – “Einfach nur ein geniales Produkt!”
LetsGoMobile - 85 % “Sehr empfehlenswert” 

Impressionen eines kleinen MP3-Players
(Klick auf eines der Bilder um die Gallerieansicht zu starten)

Der Sansa Clip in silber von VorneRückansicht des Sansa ClipSansa Clip und KopfhörerGrößenvergleich Sansa zu MünzeLiegt gut in der HandLiegt gut in der Hand zum ZweitenDaumen hoch für den Kleinen, auch wenns hier für den Größenvergleich nach Unten geht (mit dem Daumen)Gute Musik, nur nen Fingerzeig entferntPsssst... der schläft. DEr Sansa Clip im ausgeschalteten ZustandMit leichter Schräglage zum Leben erwacht - noch mit Schlaf in den Augen (sry für die miserable Bildquali)Nu ist er ganz wachDie komplette Modekollektion (ab 4GB nur silber und schwarz erhältlich)

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